{"id":578,"date":"2017-09-20T16:48:11","date_gmt":"2017-09-20T14:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/?p=578"},"modified":"2017-12-30T17:11:12","modified_gmt":"2017-12-30T16:11:12","slug":"umstieg-und-andere-unannehmlichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/gb\/umstieg-und-andere-unannehmlichkeiten\/","title":{"rendered":"Umstieg und andere Unannehmlichkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Zu euer aller Beruhigung, ich bin gut in Accra gelandet und wurde auch herzlich von zwei weiteren Freiwilligen empfangen. Jetzt zum Rest ?<\/p>\n<p>Nachdem ich endlich mein Gep\u00e4ck am Hamburger Flughafen aufgeben konnte, musste ich mich beeilen durch den Check point zu kommen. Aus irgendwelchen Gr\u00fcnden meinte ganz Hamburg an dem Tag verreisen zu m\u00fcssen, weshalb der Andrang an den Sicherheitskontrollen so gro\u00df war, wie seit Jahren nicht mehr (laut einem Mitarbeiter). Die Zeit, die ich bis zum Flug mit Lesen und Kaffee trinken verbringen wollte bestand am Ende nur daraus, auf das Gate zu laufen, um dann dort festzustellen, dass sich der ganze Stress nicht gelohnt hatte. Anstatt um 9:55 Uhr begann das Boarding erst um 10:30 Uhr. Und als w\u00e4re das nicht schon warten genug, stand die Maschine noch eine Stunde bis wir endlich Hamburg verlie\u00dfen. Von der Warterei habe ich selbst allerdings wenig mitbekommen, da ich ziemlich unmittelbar nachdem ich mich angeschnallt und Musik angemacht habe, eingeschlafen bin. Offenbar habe ich die Nacht vorher schlechter und k\u00fcrzer geschlafen, als ich vermutet hatte.<\/p>\n<p>So weit so gut. Aus meinem Dornr\u00f6schenschlaf erwacht ist mir aufgefallen, dass mein Boarding f\u00fcr den Flug nach Accra bereits in 10 Minuten schlie\u00dft. Von der Deutschen Bahn kenne ich solche Versp\u00e4tungen, man rechnet sogar schon damit, aber dass ich m\u00f6glicherweise meinen Anschlussflug nicht bekomme, damit habe ich nicht gerechnet. Kaum war ich aus dem Flugzeug raus, bin ich zu dem Gate f\u00fcr meinen Weiterflug gerannt und kam auch noch in das Flugzeug. Auch in Amsterdam blieben also der erwartete Kaffee und das wirklich n\u00f6tige Mittagessen aus, aber den Flug zu bekommen war mir nat\u00fcrlich wichtiger.<\/p>\n<p>Neben mir sa\u00df dann eine sehr nette Dame, die ihre Familie in Ghana besuchen gehen wollte und ein Herr, der Kleidung mit ghanaischen Mustern in aller Welt verkaufte. Es war total toll mit beiden \u00fcber Ghana, die Menschen und das Leben dort zu reden. Meine Vorfreude ist noch weiter gestiegen je l\u00e4nger wir uns unterhielten. Nach zwei Stunden Konversation brauchte ich allerdings etwas Ruhe und hab mir \u201eFantastische Wesen und wo sie zu finden sind\u201c angesehen. Hungern musste ich zumindest auf dem Flug nicht, da in angenehmen Abst\u00e4nden abgepacktes H\u00fchnchen mit Reis und Windbeuteln als Nachtisch oder zum Kaffee eine Zimtrolle serviert wurden. Mit einer Stunde Versp\u00e4tung landeten wir dann in Accra und nach einer weiteren halben Stunde in der Schlange f\u00fcr die Einreisebest\u00e4tigung konnte ich endlich meine Koffer abholen. Dachte ich zumindest. Nach einer weiteren halben Stunde Warten wurde die Gep\u00e4ckausgabe beendet, ohne dass meine Koffer aufgetaucht waren. Meine Vermutung ist, dass aufgrund der Versp\u00e4tung meines ersten Flugs von Hamburg nach Amsterdam das Gep\u00e4ck nicht auf das Flugzeug geladen wurde. H\u00e4tte ja sein k\u00f6nnen, ich bekomme den Flug nach Accra nicht. Also musste ich die Abwesenheit meiner Koffer melden und warte jetzt gespannt darauf, dass heute Abend die Nachricht meiner nachtr\u00e4glich angekommenen Koffer eintrifft. Die Fluggesellschaft hat sich schon gemeldet und best\u00e4tigt, dass die Koffer nachgeschickt werden. Wann genau das der Fall ist stand aber nirgendwo.<\/p>\n<p>Ohne Koffer und demnach auch ohne jegliche Bett-, Schlaf-, Anzieh- und Kosmetiksachen bin ich mit den zwei Freiwilligen, die mich am Ausgang erwarteten zu unserer Unterkunft gefahren. Von der Umgebung habe ich nat\u00fcrlich nicht viel gesehen, wie auch nachts um 12:00. Bei der Ankunft im Odehe Center, unserer\/ meiner Unterkunft f\u00fcr die Zeit meines Aufenthalts, gab es noch eine Kleinigkeit zum Essen und ich wurde grob instruiert. Wo ist das Bad? Wo schlafe ich? Kann mir Jemand was f\u00fcr die Nacht zum Anziehen leihen? Und evt auch f\u00fcr den morgigen Tag? Hat jemand noch Bettw\u00e4sche und ein Moskitonetz? Alles Fragen, die ich stellen musste und die mir ohne jede Vorbehalte und unproblematisch beantwortet wurden. Eine der Freiwilligen hatte ich bereits kennengelernt und auch mit den anderen habe ich mich eigentlich gleich gut verstanden, ich hoffe das bleibt auch so. Ich war dann auch sehr m\u00fcde und bin um 2:00 Ortszeit ins Bett gegangen. Die n\u00e4chsten Tage und Wochen werden sehr vielf\u00e4ltig und aufregend, also brauche ich jede Sekunde Schlaf, die ich bekommen kann ?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bis Bald,<\/p>\n<p>Eure Vivi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu euer aller Beruhigung, ich bin gut in Accra gelandet und wurde auch herzlich von zwei weiteren Freiwilligen empfangen. Jetzt zum Rest ? Nachdem ich endlich mein Gep\u00e4ck am Hamburger Flughafen aufgeben konnte, musste ich mich beeilen durch den Check point zu kommen. 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