{"id":2229,"date":"2025-08-29T14:17:18","date_gmt":"2025-08-29T12:17:18","guid":{"rendered":"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/?p=2229"},"modified":"2025-08-29T14:17:18","modified_gmt":"2025-08-29T12:17:18","slug":"wg-leben-akropong-und-erste-auffuehrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/gb\/wg-leben-akropong-und-erste-auffuehrungen\/","title":{"rendered":"WG-Leben, Akropong und erste Auff\u00fchrungen"},"content":{"rendered":"<p>Wie schnell die Zeit vergeht\u2026 und wieder einiges, wor\u00fcber es sich zu berichten lohnt. Herzlich Willkommen zum MoG-Blog und meiner pers\u00f6nlichen Berichterstattung. Mittlerweile habe ich die Zeit allein in der WG nicht nur erfolgreich \u00fcberstanden, sondern Verst\u00e4rkung von Lisa (seit knapp vier Wochen hier) und Ulrich (seit gestern da) bekommen. Gleich am ersten Tag mit Lisa, wir springen zur\u00fcck zum 5. August, habe ich einen Kurzauftritt mit zwei Querfl\u00f6tensch\u00fclern in Nima im Rahmen einer Schuljahresabschlussfeier. Der Vormittag ist gef\u00fcllt mit T\u00e4nzen aller Art (in Trachten zu Trommelmusik oder Hip-Hop in moderneren Outfits), Gedichten und eben unserem Auftritt. Die Stimmung ist ausgelassen und laut. Vor allem ist sie laut. Wir spielen ein Lied, welches wir vorher intensiv ge\u00fcbt haben. Ich sag mal so, die Generalprobe hat mir gezeigt, dass die beiden das St\u00fcck gut k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Leben in der WG gestaltet sich als sehr entspannt. Zuvor hatten wir (Lisa und ich) uns bereits beim Vorbereitungsseminar kennengelernt. Auf dieser Basis bauen wir auf und verbringen viele Stunden zusammen und unterhalten uns \u00fcber unterschiedlichste Themen. Gl\u00fccklicherweise \u00fcbernimmt Lisa (weitgehend) meine Ordnung und Sauberkeit, was zu einer allgemeinen Zufriedenheit beitr\u00e4gt. Dar\u00fcber hinaus kochen wir (fast) jeden Tag, probieren neue Dinge aus und treffen uns viel mit Freunden. Durch eine mehrw\u00f6chige Unterrichtspause in Teshie wird der Mittwoch zu unserem Beachvolleyball-Tag. An zwei Vormittagen nehmen wir uns die Zeit und besuchen die Gallery 1957 und die Amba Gallery im Zentrum, in welchen wir uns die Ausstellungen anschauen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2233\" src=\"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0341-NEU-274x450.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0341-NEU-274x450.jpg 274w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0341-NEU-623x1024.jpg 623w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0341-NEU.jpg 718w\" sizes=\"(max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/p>\n<p>Mitte August geht es das erste Mal raus aus Accra nach Akropong, dem Heimatort von Kojo. Dort lernen wir seine Mutter und andere Familienmitglieder kennen. Es ist eine willkommene Abwechslung und zum ersten Mal wird mir wirklich bewusst, wie laut es eigentlich in Accra ist, denn die Stille auf dem Land ist fast schon gespenstisch. Von Akropong fahren wir weiter nach Norden und tiefer hinein in die Eastern Region bis zum Volta River und zur Adomi Bridge. Die Natur ist atemberaubend und die Luft eine v\u00f6llig andere als die von Abgasen geschw\u00e4ngerte Luft der Metropole. Unser Ausflug am Sonntag f\u00e4llt leider ins Wasser. Buchst\u00e4blich. Und das, obwohl das Motto passt, denn wir wollten uns einen Wasserfall nahe Adukrom anschauen. Wir einigen uns darauf, den Ausflug zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt nachzuholen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2231\" src=\"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0498-670x444.jpg\" alt=\"\" width=\"670\" height=\"444\" srcset=\"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0498-670x444.jpg 670w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0498-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0498-768x509.jpg 768w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DSC_0498.jpg 1180w\" sizes=\"(max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/p>\n<p>Vergangenes Wochenende, am Samstag, dem 23. August, findet in Nima eine weitere Auff\u00fchrung statt, bei welcher Lisa und ich mitspielen. Es ist ein Festival von verschiedensten Libraries und Community Centern aus Accra. Wir spielen insgesamt drei Songs. Die Sch\u00fcler:innen und wir sind zufrieden, auch wenn sich die ganze Situation sehr gut mit dem Wort chaotisch zusammenfassen l\u00e4sst. Am darauffolgenden Sonntag besuche ich zusammen mit Kofi und zwei seiner Freunde das Chale Wote Street Art Festival in Osu. Es ist um einiges gr\u00f6\u00dfer als ich zun\u00e4chst angenommen hatte, und bietet eine Vielzahl an Streetfood (was hier wirklich nicht verwundert), Stra\u00dfenbars, Kunstausstellungen (besonders um den Independent Arch) und eine gro\u00dfe Mainstage mit geilem Programm auf dem Black Star Square. Besonders die Big Band gef\u00e4llt mir ausgesprochen gut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2236\" src=\"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1000015137-600x450.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1000015137-600x450.jpg 600w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1000015137-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1000015137-768x576.jpg 768w, https:\/\/accra.musikerohnegrenzen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1000015137.jpg 1180w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Ein letztes offenes Thema, welches ich im ersten Blog angesprochen habe, sind die Moskitos. Es gibt zwei sehr effektive Mittel, welche im Zusammenspiel ein starkes Duo bilden \u2013 Moskitospray f\u00fcr die nackte Haut und sogenannte Moskito Coils, ein wunderbar riechendes R\u00e4ucherst\u00e4bchen in gekringelter Form. Nachts im Bett sch\u00fctzt das Moskitonetz, zumindest meistens. Ich habe auch schon so manchen Krieg nachts um halb drei gef\u00fchrt. H\u00e4ufig gehe ich als Sieger wieder ins Bett, manchmal \u00fcberlasse ich mein Blut diesen l\u00e4stigen Blutsaugern.<\/p>\n<p>Am Montag und Dienstag fangen Lisa und ich an zu kr\u00e4nkeln. Auch das geh\u00f6rt zur Wahrheit dazu. Nach drei Tagen Krankenlager hat sich Lisa wieder von ihrer Migr\u00e4ne erholt und auch mir geht\u2019s deutlich besser. Seit gestern ist Ulrich Teil des Teams. Willkommen zur\u00fcck, Veteran.<\/p>\n<p>Gru\u00df, David<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schnell die Zeit vergeht\u2026 und wieder einiges, wor\u00fcber es sich zu berichten lohnt. Herzlich Willkommen zum MoG-Blog und meiner pers\u00f6nlichen Berichterstattung. 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